Archiv der Kategorie: Lebendige Partnerschaft

Kreuzreiter verkünden die Frohe Botschaft

Zum 475. Mal tragen am Ostersonntag die Wittichenauer Kreuzreiter die Frohe Botschaft der Auferstehung des Herren in die Nachbargemende Ralbitz. Die deutsch-sorbische Reiterprozession beginnt um 9.20 Uhr mit der Kreuzübergabe an der Katholischen Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt. Die Wittichenauer Kreuzreiterprozession ist die einzigste der 9 Prozessionen in der Lausitz, bei der zweisprachig gesungen und gebetet wird.

Jahresreise des Partnerschaftskomitees nach Nordböhmen

Die diesjährigen Jahresreise des Partnerschaftskomitees  führt  als Busreise vom 21.09. – 26.09.2015  nach Nordböhmen.

Wir reisen mit dem Bus zur ersten Übernachtung von Bad Honnef nach Raudnitz an der Elbe (Roudnice nad Labem) in Tschechien, einem kleinem historischem Städtchen an der Elbe.  Dann geht es nach Leitmeritz (Litomerice). Wir  besichtigen die malerische Altstadt und fahren weiter nach Theresienstadt. Von dort erreichen wir Reichenberg (Liberec), wo wir 3 Nächte im Grandhotel Goldener Löwe untergebracht sind. Von dort werden wir die schöne  Umgebung erkunden. Stadtrundgang in Reichenberg, Besuch des Glas- und Schmuckmuseums in Gablonz, Exkursion zum Skodawerk, Besuch von Tanwald, der Partnerstadt von Wittichenau,  stehen auf dem Programm. Auf dem Weg nach Görlitz besichtigen wir das Wallensteinschloss in Frydlant und  machen Halt in Zittau. Ein weiterer Höhepunkt ist die Stadtführung durch die Altstadt von  Görlitz Auf der Rückfahrt nach Bad Honnef treffen wir unsere Freunden in Wittichenau.

Die Teilnehmerkosten betragen für Mitglieder bei Unterbringung im DZ und Vollpension (5. Tag Mittagessen nicht inklusiv) € 560,00 pro Person, EZ-Zuschlag € 135,00, Aufschlag für Nichtmitglieder € 25,00. Dieser entfällt bei Beantragung der Mitgliedschaft. Um verbindlich alle erforderlichen Vereinbarungen treffen zu können, bitten wir um eine Anzahlung in Höhe € 120,00 pro Teilnehmer bis spätestens 10. Mai 2015 auf das Konto (IBAN: DE77 3805 1290 0000 1729 24) des Partnerschaftskomitees mit dem Zusatz „Bürgerfahrt nach Nordböhmen“. Ihre Anzahlung gilt zugleich als Bestätigung Ihrer Teilnahme.
Weiteres Infos bei Klaus Eckenroth Tel.: 02224 – 940909

PROGRAMM

Montag, 21.09.2015

07.00 Uhr: Abreise ab Parkplatz Stadion Menzenberger Str. über Gießen, unterbrochen durch ein Picknick, nach Raudnitz (Roudnice nad Labem), einem schönen historischen Städtchen an Elbe nahe Litomerice (Leitmeritz), (652 km)

18:00 Uhr Check-in Hotel Vavrinec auf dem Hauptplatz, Karlsplatz 20, 413 01 Roudnice nad Labem (eine Übernachtung) 19:00 Uhr Abendessen bei Kerzenlicht in den großen Kellergewölben des Hotels, Treffen mit unserer tschechischen Reisebegleiterin Iva Banska, danach Gelegenheit zu einem kurzen Stadtrundgang

Dienstag, 22.09.2015

08.00 Uhr: Frühstück im Hotel, danach Weiterfahrt nach Litomerice (Leitmeritz) (28 km) eine der schönsten Städte Böhmens an Elbe und Eger, 09.30 Uhr – 12:00, Stadtführung durch die malerische Altstadt (Barockkirchen, Reste Stadtbefestigung, Panorama Elbetal)

12.00 Uhr, Weiterfahrt nach Terezin (Theresienstadt, 5 km), Mittagessen im „Klobouk“-Restaurant der Diakonie, Komenskeho 152, anschl. Führung durch die ehemalige KZ-Festung,

16.30 Uhr Weiterfahrt nach Liberec (Reichenberg, 95 km) am Isergebirge, Check-in und Abendessen im Hotel Clarion Grandhotel Zlaty Lev (Goldener Löwe), Gutenbergova 3, Standquartier für 3 Übernachtungen,

19.00 Uhr Abendessen im Grand Hotel Goldener Löwe

Mittwoch, 23.09.2015

08.00 Uhr: Frühstück im Hotel;

09.00 Uhr Stadtrundgang (Rathaus, Wallensteinhäuser) und Führung durch das Nordböhmische Museum, Masarykova 11

12.30 Uhr, Mittagessen im Café Posta, namestie Dr. Benese 24; danach Weiterfahrt nach Jablonec (Gablonz, 13 km) mit Besuch im Glas- und Schmuck-Museum, U Muzea 398/4, 466 01 Jablonec nad Nisou,

19.00 Uhr, Abendessen in Liberec

Donnerstag, 24.09.2015

08.00 Uhr: Frühstück im Hotel

09:00 Uhr, Exkursion nach Vrchlabi (35 km) mit Besuch der Skoda-Werke, Dělnická 531, 54301 Vrchlabí,

12.00 Uhr Fahrt nach Harrachov (22 km), Sprungschanze, historische Glashütte der Grafen Harrach mit Glasmuseum und Fabrik-Outlet-Geschäft, dort Mittagessen, Weiterfahrt nach Tanvald (Hohenelbe, 12 km ), tschechische Partnerstadt von Wittichenau, dort Begegnung mit örtlichem Partnerschaftskommittee, evtl.

18.30 Uhr Abendessen in Tanvald, danach Rückfahrt nach Liberec (25 km);

Freitag, 25.09.2015

08.00 Uhr: Frühstück im Hotel;

09.00 Uhr Abreise nach Frydlant (18 km), Besichtigung des Wallenstein-Schlosses (ältestes Schloßmuseum in Mitteleuropa seit 1800), anschliessend Fahrt durch den polnischen Teil des Dreiländerecks in die mittelalterliche Stadt Zittau (18 km), dort Gelegenheit zum individuellen Stadtspaziergang und Mittagessen,

3.30 Uhr Fahrt nach Görlitz, Stadt zwischen Mittelalter und Jugendstil (ca. 60 km), Stadtführung und fakultativ Besuch des Schlesischen Museums, Brüderstr. 8, Übernachtung im Mercure-Parkhotel, Uferstr. 17 f, 02826 Görlitz,

Samstag, 26.09.2015;

08.00 Uhr: Frühstück im Hotel,

09.00 Uhr, Abreise nach Wittichenau (80 km), Treffen mit Bürgermeister und Wittichenauer Freunden im Bahnhofsrestaurant;

12.00 Uhr Mittagessen im Restaurant Zum Alten Bahnhof, Am Bahnhof 3, 02997 Wittichenau, Telefon 0357 25923-636;

13:00 Uhr Rückfahrt (610 km), Ankunft in Bad Honnef ca. 21:30 Uhr

Änderungen vorbehalten

Peter Endler und Clemens Rode

 

Bürgermeister aus Wittichenau und Bad Honnef treffen sich im Bad Honnefer Rathaus

Bad Honnef.  Bürgermeister der Stadt Wittichenau Markus Posch besuchte Bürgermeister der Stadt Bad Honnef Otto Neuhoff im Bad Honnefer Rathaus, um über die weiteren Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft zu sprechen. Mit dabei waren Peter Popella, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Wittichenau, und Bürgermeister a. D. Werner Osterbrink, Mitbegründer und 18 Jahre lang Vorsitzender des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees, sowie Cornelia Nasner, stellvertretende Vorsitzende des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees.
Die sächsische Stadt Wittichenau liegt in der Oberlausitz. Viele Traditionen der sorbischen Bevölkerung wie z. B. das Osterreiten haben sich dort erhalten. Die Urkunde, mit der die Partnerschaft zwischen Wittichenau und Bad Honnef besiegelt wurde, wurde im August 1990 in Bad Honnef unterschrieben, so dass dieses Jahr das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert werden kann. Im Jahr darauf wurde die Partnerschaft und Urkunde auch in Wittichenau besiegelt und seitdem hat sich die nicht ganz selbstverständliche deutsch-deutsche Partnerschaft bewährt.
Bürgermeister Markus Posch und Bürgermeister Otto Neuhoff bekräftigen,  dass sie die Aktivitäten der Partnerschaft gerne unterstützen. Zum kommenden Weinfest in Rhöndorf am ersten Wochenende im September wird wieder wie im vergangenen Jahr eine Reisegruppe aus Wittichenau in Bad Honnef erwartet, die auch im Bad Honnefer Rathaus empfangen werden soll, so dass das Jubiläum „25 Jahre Partnerschaft“ gewürdigt werden kann. Peter Popella erklärte: „Die Reisegruppe aus Wittichenau letztes Jahr war sehr zufrieden. Die Rhein-Ahr-Mosel-Rundfahrt und der Aufenthalt in Bad Honnef hat ihnen sehr gut gefallen.“ Sehenswürdigkeiten gibt es hier genug, so dass auch dieses Jahr eine schönes Programm geboten werden wird.
Vorbereitungen für eine Fortsetzung der trinationalen Jugendbegegnung werden auch bereits getroffen, so die Organisatorin im Bad Honnefer Partnerschaftskomitee Cornelia Nasner. An Anmeldungen von Jugendlichen aus Berck-sur-Mer in Frankreich (ebenfalls Partnerstadt von Bad Honnef), aus Lubomierz in Polen (Partnerstadt von Wittichenau) und den beiden deutschen Städten Bad Honnef und Wittichenau mangelt es nicht. Kontakte von Schulen in Wittchenau mit Bad Honnefer Schulen bestehen ebenso. Die Jugendfeuerwehren und Vereine pflegen einen Austausch.
Solange sich Bürgerinnen und Bürger aktiv einsetzen, ist die Städtepartnerschaft lebendig. So sind im Lauf der Jahre viele Freundschaften entstanden, haben Begegnungen stattgefunden, die für alle ein Gewinn waren. So soll es in Zukunft weitergehen, darüber waren sich die beiden Bürgermeister einig.

Foto: Lebendige deutsch-deutsche Partnerschaft der Städte Wittichenau und Bad Honnef – v. l. n. r.:  Werner Osterbrink (Partnerschaftskomitee in Bad Honnef), Bürgermeister der Stadt Bad Honnef Otto Neuhoff, Cornelia Nasner (Partnerschaftskomitee in Bad Honnef), Bürgermeister der Stadt Wittichenau Markus Posch und Peter Popella (Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Wittichenau).

Delegation aus Wittichenau auf großer Siebengebirgs-Eifel-Mosel-Fahrt

Bad Honnef.  Bürgerinnen und Bürger aus Bad Honnefs Partnerstadt Wittichenau in der Oberlausitz waren zu Gast im Rheinland und wurden im Bad Honnefer Rathaus von Bürgermeister Otto Neuhoff begrüßt. Er bekräftigte, dass sich die Partnerschaft durch Kontakte auf vielen Ebenen entwickelt. Dazu zählen die Aktivitäten der Aegidienberger und Wittichenauer Schützen, im Bereich der Schulen und die kürzlich erst veranstaltete Jugendbegegnung, an der außer den Jugendlichen aus Bad Honnef und Wittichenau auch Jugendliche aus Lubomierz in Polen und Berck-sur-Mer in Frankreich teilgenommen hatten.

Bürgermeister Neuhoff bedankte sich herzlich beim Vorsitzenden des Bad Honnefer Partnerschaftskomitees Peter Endler, durch dessen Engagement der Austausch neuen Schwung erhalten hat.

Margit Schöne von der Stadtverwaltung Wittichenau überbrachte Grüße von dem dort im August 2014 neu gewählten Bürgermeister Markus Posch. Sie richtet seine Wünsche für eine erfolgreiche und gute Amtsperiode an Bürgermeister der Stadt Bad Honnef Otto Neuhoff aus, der ebenso erst kürzlich seit Juli 2014 im Amt ist.

Jeder Reisende aus Wittichenau erhielt ein Weinglas für den geplanten Besuch des Weinfestes Rhöndorf. Bürgermeister Otto Neuhoff wünschte viel Spaß und sagte schon einmal „Prost“. Für die Wittichenauer Gäste und die Begleitung aus Bad Honnef ging es nach der Besichtigung des Ratssaales weiter zum Drachenfels. Außerdem stand eine Rhein-Ahr-Eifel-Mosel-Rundfahrt mit Besuch der Benediktinerabtei Maria Laach auf dem Programm.

(Christine Pflalz, Stadt Bad Honnef)

 

 

 

Bürgermeister Otto Neuhoff empfängt Teilnehmer an trinationaler Jugendbegegnung

Bad Honnef.  Jugendliche aus drei Nationen im Alter von 16 bis 23 Jahren verbrachten eine Woche in Bad Honnef, um mehr über Politik und Kultur ihrer jeweiligen Heimatländer zu erfahren. Organisiert wurde das Treffen von den Partnerschaftskomitees Wittichenau und Berck sur Mer. So trafen sich Jugendliche aus Bad Honnef, aus Berck sur Mer in Frankreich, aus Wittichenau in der Oberlausitz und aus Wittichenaus Partnerstadt Lubomierz in Polen. Zukünftig steht nichts dagegen, dass sich auch die Komitees und Jugendlichen der beiden anderen Partnerstädte Bad Honnefs, und zwar Cadenabbia in Italien und Ludvika in Schweden, beteiligen. Zunächst aber wurde als Pilotprojekt mit dieser ersten Begegnungswoche begonnen. Organisatorin Cornelia Nasner, stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau e.V.  hatte ein interessantes Programm ausgearbeitet. Vorgesehen sind ein Spaziergang nach Rhöndorf mit Besichtigung und Führung durch die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, ein Besuch in Bonn mit Besichtigung des Hauses der Geschichte, eine Fahrt nach Köln, Spracheinführungen und Vorstellung der Städte, aus denen die Jugendlichen kommen. Schwimmen im Freizeitbad Grafenwerth und ein Grillfest gehören mit dazu. Nach einer Führung durch das Bad Honnefer Rathaus hieß Bürgermeister Otto Neuhoff die Jugendlichen im Ratssaal herzlich willkommen: „In einem Europa“, sagte er, „das immer wichtiger, aber auch immer unübersichtlich wird, ist es gut, die Städte kennenzulernen. Spaß zusammen zu haben und gleichzeitig die Geschichte hautnah zu erfahren, ist der Sinn dieser großartigen Initiative.“ Er dankte den Organisatoren der Partnerschaftskomitees. Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Wittichenau, erklärte, dass das Ziel dieser internationalen Woche erreicht ist, wenn die Begeisterung für den europäischen Partnerschaftsgedanken an die nächste Generation weitergegeben wurde. Die Jugendlichen werden es im Idealfall selbst in die Hand nehmen, zukünftig Treffen und Aktivitäten zu organisieren. Bürgermeister Otto Neuhoff ergänzte, dass das mit Teilnehmenden aus allen Partnerstädten Bad Honnefs und darüber hinaus auch aus den Partnerstädten der Partnerstädte, eine großartige Party geben könnte.

Christine Pfalz, Stadt Bad Honnef

Trinationale Jugendbegegnung vom 13.08.14 – 20.08.14

Die trinationale Jugendbegegnung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Berck sur Mer, Wittichenau, Lubomierz /Liebenthal (PL)  (Partnerstadt von Wittichenau) und Bad Honnef findet vom 13.08. – 20.08.14 unter Leitung von Cornelia Nasner in der Jugendherberge statt.

Die Begegnung wird vom Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau e.V. ausgerichtet und vom Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Berck sur Mer unterstützt.

Erkundung des Rhöndorfer Geschichtsweges mit dem Partnerschaftskomitee Wittichenau war ein voller Erfolg

Mit einer so großen Resonanz hatte der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau Peter Endler nicht gerechnet: Rund vierzig interessierte Bürgerinnen und Bürger konnte er zu der Erkundung des „Geschichtsweges“ durch Rhöndorf begrüßen.
Der Bad Honnefer Historiker Dr. Hans Peter Mensing zeigte der Gruppe einige der Stationen und erläuterte dabei auch die Idee, die hinter dem „Geschichtsweg“, einem Projekt der Bürgerstiftung Bad Honnef, des Heimat- und Geschichtsvereins, des Kultur- und Verkehrsvereins sowie zahlreicher engagierter Bürgerinnen und Bürger – steht.
„Grabe, wo Du stehst“, sei seine Maxime, so Mensing. Dass es sich lohnt, sich gerade auch in der eigenen Heimat auf die Spuren der Vergangenheit zu begeben, merkten die Teilnehmer der Veranstaltung schnell.
Insgesamt 15 Tafeln und Stelen machen auf geschichtliche Ereignisse, Personen, besondere Gebäude und manches andere Wissenswerte aufmerksam. Dabei wird der Blick nicht nur auf die besonders prominenten Sehenswürdigkeiten Rhöndorfs, wie das Konrad-Adenauer-Haus, die Marienkapelle und den Waldfriedhof gelenkt. Informationstafeln weisen zum Beispiel auch auf die Winzerhöfe und Künstlerhäuser entlang der Löwenburgstraße und die Villen am Frankenweg hin. Viele Informationen waren auch für die Bad Honnefer Teilnehmer neu: So wusste längst nicht jeder, dass sich in dem Gebäude Drachenfelsstraße 2 früher das „Hotel Wolkenburg“ befunden hat, in dem 1947 die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gegründet wurde.
Weitere Abschnitte des Geschichtsweges sind in Planung. Hans Peter Mensing kündigte an, dass als nächster Abschnitt der Weg durch Rommersdorf fertig gestellt wird, danach folgen Selhof, die Innenstadt und Aegidienberg.
Am Ende des rund 90minütigen Spaziergangs durch Rhöndorf verteilte er die sehr informativen und liebevoll gestalteten Faltblätter zum „Geschichtsweg Rhöndorf“ – die übrigens an der Stadtinformation am Markt erhältlich sind – an die Teilnehmer.
Nachdem Peter Endler sich mit einem guten Tropfen von den Rhöndorfer Weinbergen sehr herzlich bei Hans Peter Mensing bedankt hatte, klang der interessante Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Café Profittlich aus.

Dankmedaille für Bürgerengagement und Traditionspflege an Klaus Eckenroth

Klaus Eckenroth ist seit der Gründung des Partnerschaftskomitee Bad Honnef/Wittichenau im Jahre 1993 Schatzmeister des Komitees. Er übt diese Aufgabe mit großer Zuverlässigkeit aus. Er unterstützt die administrativen Aufgaben im Rahmen der Planung und Durchführung der Veranstaltungen und der Jahresreisen. Obwohl die Funktion in der Satzung des Vereins nicht vorgesehen ist, nimmt er die Aufgaben eines Geschäftsführers wahr.

Besondere Verdienste erwarb er sich im Zeitraum von 1995 bis 2005 bei der Anmietung und Abwicklung der Bereitstellung für Wohnungen für junge Menschen aus Wittichenau, die in Bad Honnef und Umgebung eine Ausbildung absolvierten. Sein besonderes Engagement war die Voraussetzung für eine Satzungsänderung des Vereins, die zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt führte.

Klaus Eckenroth engagiert sich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik der Stadt Bad Honnef. Seit 1975 ist er Mitglied verschiedener Ausschüsse. Er ist Mitglied des Rates seit 1999 und war Fraktionsvorsitzender für die Partei des Bürgerblocks von 1999 bis 2007. Vorsitzender des Ausschusses für Vergaben und Liegenschaften ist er seit 2008 bis heute.

Klaus Eckenroth erhält die Dankmedaille für Bürgerengagement und Traditionspflege für sein ehrenamtliches Engagement im Partnerschaftskomitee Bad Honnef-Wittichenau. Er erfüllt seine Aufgaben hier gewissenhaft, wobei er sein Tun und seine Person nicht in den Vordergrund gestellt wissen möchte. Die Beziehungen der Stadt Bad Honnef zur Partnerstadt Wittichenau sind vielfältig und die Partnerschaft ist lebendig. Der gegenseitige Austausch ist ein Gewinn für beide Seiten. Dass sich viele Freundschaften zwischen Bürgerinnen und Bürger aus Wittichenau und Bad Honnef entwickeln konnten, ist ein Ergebnis der guten Arbeit des Komitees, die Klaus Eckenroth wesentlich mitgetragen hat.

 

20 Jahre Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau

Mehr als zwei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung sind zahlreiche innerdeutsche Städtepartnerschaften nur noch in den Stadtarchiven existent. Wie lebendig dagegen die Partnerschaft zwischen Bad Honnef und Wittichenau nach wie vor ist – davon konnten sich die rund 70 Gäste bei der Feier des 20jährigen Bestehens des Partnerschaftskomitees überzeugen.

So konnte Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau, bei der Jubiläumsfeier im Tagungshotel Commundo neben Bürgermeisterin Wally Feiden auch eine Delegation aus Wittichenau willkommen heißen, an der Spitze Vizebürgermeister Georg Szczepanski, der in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Udo Popella die Grüße der Partnerstadt überbrachte.

Besonders herzlich begrüßte Peter Endler auch den Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Berck-sur-mer, Dr. Eckhart Krüger, sowie seinen Stellvertreter Eddi Stühm, die mit ihrem Geschenk die gute Zusammenarbeit zwischen den Komitees und eine gemeinsame Zielsetzung zum Ausdruck brachten: Mit einem Geldschein wurde der finanzielle Grundstock für ein Grillfest gelegt, das im Rahmen eines geplanten Jugendaustauschs mit Jugendlichen aus Berck-sur-mer, Wittichenau, Bad Honnef und Lubomierz, der polnischen Partnerstadt von Wittichenau, im nächsten Sommer durchgeführt werden soll.

„Wir wollen unser Jubiläum zum Anlass nehmen für einen Rückblick – aber auch für einen Blick nach vorne“, so Peter Endler in seiner Begrüßung.

Und so passte es sehr gut, dass zu Beginn der Jubiläumsfeier der Chor der Europaschule Rhöndorf unter Leitung von Uta Tamoj auftrat. Unter Federführung der Rhöndorfer Schulleiterin Melanie Schulz und der Leiterin der Krabatgrundschule Wittichenau ist zwischen den beiden Grundschulen in den letzten Jahren ein lebendiger Austausch entstanden. Ganz frisch ist dagegen noch der Kontakt zwischen dem Hagerhof und der Mittelschule unserer Partnerstadt. Zum ersten Mal war Wittichenau vor einigen Wochen Ziel einer Klassenfahrt. „Wir würden uns sehr freuen, demnächst auch eine Klasse der Wittichenauer Mittelschule in Bad Honnef begrüßen zu können“, so Peter Endler.

Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier stand ein Rückblick auf die Arbeit des Partnerschaftskomitees in den vergangenen zwanzig Jahren aus Bad Honnefer und Wittichenauer Sicht. Werner Osterbrink, der „Vater“ der Städtepartnerschaft zwischen Bad Honnef und Wittichenau erinnerte anschaulich an die Anfänge der Beziehung zwischen den beiden Städten und die ersten Jahre, in denen vor allem die Vermittlung von Lehrstellen an Wittichenauer Jugendliche in Bad Honnef im Mittelpunkt der Arbeit des Komitees stand.

Für seinen besonderen Einsatz in dieser Zeit, aber auch sein unermüdliches Engagement für die Partnerschaft bis heute erhielt Klaus Eckenroth als Gründungsmitglied des Partnerschaftskomitees die Dankmedaille der Bürgermeisterin.

Nach dem offiziellen Teil der Jubiläumsfeier wurde bei fröhlicher Musik noch lange gefeiert.
Cornelia Nasner

 

Herbstfahrt des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau

Partnerschaftskommitee Wittichenau / Bad Honnef
Gruppenbild Jahresreise 2012

Höhepunkt der diesjährigen Herbstfahrt des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau war zweifellos die Teilnahme an dem Festakt im sächsischen Landtag am 3. Oktober auf Einladung des Wittichenauer Landtagsabgeordneten Peter Schowtka.

Den Tag der Deutschen Einheit in Dresden gemeinsam mit Wittichenauer Freunden zu erleben, das war schon etwas Besonderes“, so das einhellige Fazit der Bad Honnefer Gruppe. Besonders beeindruckend empfanden alle die Festrede von Uwe Tellkamp, Autor des Buches „Der Turm“, der unter dem Motto „Dank an Sachsen – Nachdenken über Heimat“ eine Brücke schlug von den Höhen und Tiefen der sächsischen Geschichte bis in unsere Zeit: Aus der Verwurzelung in der Heimat komme die Kraft für Veränderungen. „Wer hätte gedacht, dass es möglich sein würde, das vor Waffen starrende einschüchternde staatssicherheitsdurchsetzte System der DDR zu bezwingen – nur mit der Courage Einzelner, die widerständig waren und es wagten, für ihre Überzeugungen auf die Straße zu gehen“, so Uwe Tellkamp. Das könne Mut machen in einer Zeit, in der die Euphorie längst verklungen sei.

Bei einem Rundgang durch Dresden im Anschluss an den Festakt und nach einer Besichtigung des Neuen Grünen Gewölbes erlebte die Bad Honnef/Wittichenauer Gruppe ein beeindruckendes Volksfest zum Tag der Deutschen Einheit: Keine Spur von besinnlich-getragener Festtagsstimmung, sondern ausgelassenes Feiern zwischen Imbissbuden und bei Partymusik auf übervollen Straßen. Ganz Sachsen schien diesen Tag in der Hauptstadt begehen zu wollen.

Als Abschluss des Tages hatte der Partnerschaftsverein Wittichenau zu einem geselligen Abend eingeladen, an dem neben den 42 Bad Honnefern etwa genauso viele Wittichenauer teilnahmen, die gemeinsam wieder einmal unter Beweis stellten, dass man in beiden Städten zu feiern versteht.

Aber auch manches gute Gespräch kam an dem Abend zustande, so unter anderem mit den beiden Wittichenauer Schulleiterinnen. Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau: „Neben dem touristischen Programm, das bei der Reise nach Wittichenau nicht zu kurz gekommen ist, war es mir ein besonderes Anliegen, neue Ansatzpunkte zu finden, um unsere innerdeutsche Städtepartnerschaft auch in Zukunft lebendig zu erhalten. Dabei könnten Schulpartnerschaften ein Schlüssel sein, um junge Menschen wieder stärker in die Städtepartnerschaftsaktivitäten zu integrieren.“ Nach ersten Kontakten zwischen der Rhöndorfer Grundschule und der Krabat-Grundschule in Wittichenau gibt es auch vom Hagerhof Interesse an einem Schüleraustausch mit der Mittelschule in Wittichenau, deren Schulleiterin sich an einem solchen Kontakt sehr interessiert zeigte. „Wir werden nun einen „direkten Draht“ zwischen den beiden Schulen vermitteln und hoffen sehr, dass es im nächsten Jahr zu einem ersten Schüleraustausch kommen wird“, so Peter Endler.

Dass Wittichenau und die Oberlausitz auch für eine Klassenfahrt in vielerlei Hinsicht interessante Ziele bieten, davon konnte sich die Bad Honnefer Gruppe während des viertägigen Aufenthalts überzeugen: So entsteht zum Beispiel derzeit nur wenige Kilometer von Wittichenau entfernt aus nicht mehr genutzten Braunkohlegruben die Lausitzer Seenlandschaft, die nach ihrer Fertigstellung die größte zusammenhängende künstliche Seenlandschaft Europas sein wird. Petra Kockert, ehemalige Landrätin und bis vor wenigen Tagen Geschäftsführerin der Projektgruppe Lausitzer Seenland erläuterte der Bad Honnefer Gruppe anschaulich, welche Hoffnungen die Region in touristischer Hinsicht mit der Seenlandschaft verbindet.

Peter Endler sagte auch hier Unterstützung zu: „Auf unserer neuen Homepage informieren wir nicht nur über unsere Städtepartnerschaft, sondern bieten darüber hinaus vielfältige Informationen über Wittichenau und die Oberlausitz, mit denen wir zeigen wollen, dass sich eine Reise in die Region wirklich lohnt.“

Mit vielen neuen Eindrücken und einem herzlichen Dank an den Reiseleiter Rolf Kolfenbach und in Wittichenau durch Peter Popella kehrte die Bad Honnefer Gruppe nach vier erlebnisreisen Tagen aus Wittichenau zurück. Die nächste Reise nach Wittichenau ist bereits in Planung – voraussichtlich über Ostern 2013.

Begegnung im Bad Honnefer Rathaus mit den Gästen aus Partnerstädten

Bad Honnef. Um die Feierlichkeiten „150 Jahre Stadtrechte Bad Honnef“ vor dem großen Festabend im Kursaal einzuläuten, hatte Bürgermeisterin Wally Feiden die Gäste aus Partnerstädten und die Bad Honnefer Partnerschaftskomiteemitglieder zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen. Schließlich waren die Vertreter und Delegationen der Partnerstädte aus fast ganz Europa angereist. Im Rathaus hatten sie die Möglichkeit, vorab ein paar Worte mit der Bürgermeisterin zu wechseln. Alle freuten sich auf das große Fest und gratulierten Bad Honnef zum Geburtstag.

Bürgermeister Udo Popella aus Wittichenau in der Oberlausitz erinnerte in seiner Ansprache an die Wurzeln der Städtepartnerschaft Wittichenaus mit Bad Honnef und dankte auch Bürgermeister a. D. Werner Osterbrink für seine Initiative während der Gründungsphase vor mehr als 22 Jahren. Aus Frankreich Berck sur Mer angereist war stellvertretender Bürgermeister Alain Goillon. Er rief in hervorragendem Deutsch dazu auf, gemeinsam zu feiern. Ganz besondere Grüße überbrachte Bürgermeister Wieslaw Ziolkowski aus der polnischen Stadt Lubomierz, die seit 2008 Partnerstadt von Wittichenau ist. Er sprach seine Anerkennung für die sichtbar gute Entwicklung der Stadt Bad Honnef aus und wünschte ihr das Beste und weitere Erfolge in der Zukunft. Bürgermeister Leif Pettersson aus Ludvika in Schweden bedankte sich für die
Einladung und die Ehre, in Bad Honnef sein zu dürfen. Bad Honnefer Mitglieder des Partnerschaftskomitees Cadenabbia (Italien) übermittelten die Grüße von dort zum Fest, weil niemand der italienischen Freunde persönlich dabei sein konnte.

Zahlreich waren auch die Bad Honnefer Partnerschaftskomiteemitglieder erschienen und verbreiteten gute Laune. Gäste und Gastgeber freuten sich, die Gelegenheit zu haben, sich endlich einmal wiederzusehen. Es gab viel zu erzählen. Die Völkerverständigung funktioniert immer am Besten, wenn zusammen gefeiert werden kann. Bürgermeisterin Wally Feiden: „Lassen Sie uns – lasst uns – die Zeit, die wir hier zusammen verbringen dürfen, genießen.“ Das Stadtfest Bad Honnefs wird allen in guter Erinnerung bleiben.

Foto: Beim Empfang im Bad Honnefer Rathaus: Treffen der Bürgermeister und Stellvertreter aus Partnerstädten mit der Bad Honnefer Bürgermeisterin Wally Feiden
Foto von links nach rechts: Bürgermeister Leif Pettersson aus Ludvika/Schweden, Bürgermeister Wieslaw Ziolkowski aus Lubomierz/Polen, gastgebende Bürgermeisterin der Stadt Bad Honnef Wally Feiden, Bürgermeister Udo Popella aus Wittichenau/Sachsen, stellvertretender Bürgermeister Alain Goillon aus Berck sur Mer/Frankreich

Büchergeschenk der Bad Honnefer Stadtbücherei an die Wittichenauer Stadtbücherei

Bad Honnef. Seit Beginn der Städtepartnerschaft Bad Honnefs mit der Stadt
Wittichenau in der Oberlausitz/Sachsen im Jahr 1989 besteht auch ein reger
Kontakt von Stadtbücherei zu Stadtbücherei. Damals unmittelbar nach der
Öffnung der deutsch-deutschen Grenze wurden die Honnefer Buchgeschenke
sehnsüchtig erwartet. Heute ist die Freundschaft der beiden Leiterinnen der
Stadtbüchereien wichtig und durch den Austausch von Kollegin zu Kollegin
eine Bereicherung.

Foto: Ein Gruß der Bad Honnefer an die Wittichenauer Stadtbücherei –
Übergabe eines Buchpakets und des Büchereiplakats mit einem Motiv von Keith
Haring
Zum Jubiläum „150 Jahre Stadtrechte Bad Honnef“ wurde aber noch einmal ein
dickes Buchpaket geschnürt. Bürgermeister Udo Popella, der aus der
Partnerstadt zum Fest nach Bad Honnef gekommen war, nahm es in Empfang. Ein
Stück vom Herzen der Stadtbücherei reiste ebenfalls nach Wittichenau, und
zwar das Plakat mit dem Honnefer Büchereimotiv von Keith Haring. Ein Plakat
hängt in der Stadtbücherei Bad Honnef und das andere wird dann in
Wittichenau die Räume der Stadtbücherei verschönern.

Trotz knapper Mittel in den öffentlichen Kassen sorgen das Engagement und
die gegenseitige Unterstützung der Leiterinnen der Stadtbüchereien für ein
attraktives Leseangebot. Der Bad Honnef Förderverein der Stadtbücherei mit
seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern trägt zudem dazu bei, das die
Stadtbücherei eine interessante und vielfältige Auswahl anbieten kann.

Bad Honnef schrieb 150jährige Stadtrecht-Geschichte

Schützenkönigin Martina Modsching beschrieb es in einem Interview des WDR Bonn recht passend: „…Es sind die Menschen, die die Partnerschaft zwischen Wittichenau und Bad Honnef ausmachen!….“ Rheinische Frohnatur und feierfreudige Wittichenauer passen wunderbar zusammen und genau das erlebte die 37 köpfige Wittichenauer Delegation, die anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Stadtrecht Bad Honnef“ in der Partnerstadt weilten.

Am Freitag begrüßte Bürgermeisterin Wally Feiden beim Bürgermeisterempfang nicht nur die Wittichenauer Freunde, sondern auch Vertreter der Partnerstädte Berck sur Mer (Frankreich), Cadenabbia (Italien) und Ludvika (Schweden) mit den dazugehörenden Partnerschaftskomitees. Besonders herzlich empfing die Bürgermeisterin die Delegation aus Lubomierz, die den weiten Weg nicht scheuten und gern mitfeierten. Klassisch ging es im Anschluss bei der „Light classic“ im Kurhaus weiter, einem überaus hervorragenden musikalischen Hörgenuss. Der Ökumenische Gottesdienst in der „St. Johann Baptist“ Kirche und die Aufbauarbeiten des Präsentationsstandes des Partnerschaftsvereines Wittichenau füllten den Vormittag trotz andauernden Regens aus, bevor am Nachmittag der Festumzug vom Markt in den Reitersdorfer Park führte. Perfekt organisiert von Peter Popella, präsentierten die Wittichenauer in verschiedenen Trachten und Uniformen die Vielfalt der Tradition und Kultur des Städtchens, so z. B. die Brauerzunft, die sorbisch katholische und sorbisch evangelische Tracht, die Schützenbruderschaft mit dem Königspaar, den Karneval, Fußball, Reitsport und die Feuerwehr. Natürlich durften regionale Produkte nicht fehlen und so konnte am Partnerschaftsstand Wittichenauer Bier, Kottener Käse und sorbischer Streuselkuchen verkostet werden. Das zog nicht nur die Honnefer Gäste an, sondern auch den WDR Bonn, der live aus Bad Honnef sendete und natürlich auch beim Wittichenauer Stand unsere Schützenkönigin befragte. Zu sehen ist der Beitrag der WDR Mediathek. Die aufgestellte Spendenbox enthielt zum Schluss rund 160,00 € und wird dem Projekt „Minirampe am Stadtteich“ beigesteuert. Bei herrlichem Sonnenschein fanden sich alle zum gemeinsamen Frühschoppen im „Alten Rathaus“ ein, bevor es kurz nach Mittag für die meisten wieder gen Heimat ging. Die Schützen feierten in Aegidienberg Schützenfest und traten erst am Montag den Heimweg an. Ein Wochenende, neuer und alter Kontakte, voller Eindrücke, zahlreichen Vorhaben und Terminen, freundschaftlichen Gesprächen liegt hinter allen. Danke den Organisatoren Peter Endler und Peter Popella und allen, die irgendwie beteiligt waren.

Geschichte und Entwicklung des Partnerschaftskomitees Bad Honnef-Wittichenau e.V.

Partnerschaftskomitees bestehen in der Regel auf Grund von Partnerschaftsverträgen zwischen zwei Städten unterschiedlicher Länder/Staaten. Sie dienen u.a. der Völkerverständigung. Das Partnerschaftskomitee Bad Honnef-Wittichenau fällt insofern aus dem Rahmen, als Bad Honnef und Wittichenau seit dem 03. Oktober 1991 zu „einem Volk“ gehören und somit das so wichtige Kriterium der Völkerverständigung entfällt. Dafür waren jedoch mindestens genau so entscheidende Gründe sowohl für die Städtepartnerschaft als auch für die Gründung des Partnerschaftskomitees maßgeblich, die Folgen der Deutschen Teilung überwinden und demokratische Strukturen in der früheren DDR fördern zu helfen. Das entscheidende Datum für das Bad Honnefer Komitee ist der 09. November 1989. Bürgermeister Werner Osterbrink hielt sich mit 12 Lehrgangsteilnehmern des KSI in Nebelschütz auf Einladung des dortigen Pfarrers auf und erlebte dort dieses unvergleichbare systemverändernde Ereignis in der deutschen Geschichte. An diesem Abend und der darauf folgenden Nacht entstand die Idee der Städtepartnerschaft mit Wittichenau. In den Monaten zuvor hatte sich die Stadt bad Honnef auf Grund eines Ratsbeschlusses um entsprechende Städte in der DDR bemüht. Bernau und Prenzlau waren im Gespräch, Ziele für eine Findungskommission, die im Januar 1991 sich auf den Weg machten. Das dritte Ziel war Wittichenau. Auf dem Rückweg waren sich Bürgermeister und Stadtdirektor schnell einig, dem Stadtrat in Bad Honnef Wittichenau als Partnerstadt vorzuschlagen. Der Rat folgte diesem Vorschlag mit einem einstimmigen Votum. Der Partnerschaftsvertrag wurde in Bad Honnef im August 1990 und in Wittichenau ein Jahr später unterzeichnet. Das Partnerschaftskomitee Bad Honnef-Wittichenau wurde am 05. Mai 1993 von 26 Mitbürgerinnen und Mitbürgern einschließlich der Vertreter der Bad Honnefer Ratsfraktionen im Ratssaal von Bad Honnef gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Alt-Bürgermeister Werner Osterbrink gewählt, der dieses Amt dann – gemeinsam mit dem Vorstand – fast 20 Jahre lang nutzte, insbesondere Strukturprobleme in der Partnerstadt überwinden zu helfen. Im Mittelpunkt stand dabei eine Lehrstellenaktion. In 12 Jahren haben mehr als 100 junge Menschen aus Wittichenau und Umgebung auf Vermittlung des Partnerschaftskomitees in Bad Honnef einen Ausbildungsplatz und eine Wohnung gefunden. Nach erfolgreichem Abschluss kehrten die meisten von ihnen in ihre ostsächsische Heimat zurück, wo sie in aller Regel einen Arbeitsplatz fanden. Das gleiche gilt auch für ca. 20 junge Leute die es vorzogen in Bad Honnef zu bleiben. Nachdem die Folgen der deutschen Teilung/Einigung in den Kommunen Bad Honnef und Wittichenau weitestgehend überwunden sind hat sich das Partnerschaftskomitee seit geraumer Zeit dem europäischen Einigungsgedanken und seine Auswirkungen auf die Gemeinden zu gewandt, nicht zuletzt, da die Partnergemeinde Wittichenau zwischenzeitlich Partnerschaftsverträge mit der tschechischen Stadt Tanvald und der polnischen Stadt Lubomiercz geschlossen hat. Wer daran mitwirken möchte, Europa in den Gemeinden zu verwirklichen und im Interesse der Gemeinden Einfluss zu nehmen, ist uns herzlich willkommen. Der Vorstand freut sich über jedes neue engagierte Mitglied. (Werner Osterbrink)

Bürgerreise in die Oberlausitz 30.03. – 04.04.2013

 

Samstag, 30.03. 2013

07.30 Uhr , Abreise ab Bad Honnef, Parkplatz Stadion Menzenberger Str., Autobahn Limburg, Gießen, Bad Hersfeld – Stadtbesichtigung und Mittag-Imbis – 12.00 Uhr, Weiterfahrt, 17.00 Uhr, Ankunft in Wittichenau, Pension und Gaststätte „Zur Grafschaft“ der Familie Graf, Neudorf-Klösterlich 7, 02997 Wittichenau; Hotel check in; 19.00 Uhr, Abendessen in der Gaststätte „Zur Grafschaft“, Begrüßung durch Bürgermeister Udo Popella und den Vorsitzenden des Wittichenauer Partnerschaftsvereins, Peter Popella.

 

Sonntag, 31.03.2013

07.30 Uhr , Frühstück, anschließend Teilnahme am österlichen Festhochamt ; anschließend  Verabschiedung der annähernd 400 Osterreiter in Wittichenau  auf dem Weg nach Ralbitz; 13.00 Uhr , Mittagessen im „Goldenen Lamm“, anschließend zur freien Verfügung in Wittichenau; 16.00 Uhr, die Osterreiter kehren heim; 18.30 Uhr, Abendessen in der Gastwirtschaft Graf.

 

Montag, 01.04.2013

08.00 Uhr, Frühstück, anschließend Fahrt durch die sorbischen Dörfer, Begegnung mit den Protagonisten der „Krabat-Bewegung“ u.a. dem Bürgermeister von Nebelschütz, Thomas Zschornak; Mittag-Imbiss in der Klostergaststätte des Klosters Marienstern; danach Weiterfahrt zur „Krabatmühle“ in Schwarzkolm mit weiteren Informationen zur Krabat-Saga; 16.30 Uhr, Rückfahrt ins Hotel,  19.00 Uhr, Abendessen.

 

Dienstag, 02.04.2013

08.00 Uhr, Frühstück, anschließend ganztägige Exkursion nach Bautzen ; Besuch im Sorbischen Museum sowie Führung und Erläuterung im ehemaligen DDR-Zuchthaus „Gelbes Elend“; Weiterfahrt  zum Barock-Schloss Rammenau; 15.00 Uhr, Führung durch das Schloss , 16.00 Uhr, ein Barock-Konzert vom Feinsten nur für uns, 18.00 Uhr, Abendessen im Schloss-Restaurant, gegen 20.00 Uhr Rückfahrt nach Wittichenau.

 

Mittwoch, 03.04.2013

08.00 Uhr , Frühstück, anschließend ganztägige Exkursion nach Meißen mit Besichtigung von Schloss und Burg auf dem Berg sowie Besuch in der Meißener Porzellanmanufaktur; Mittagsimbiss in einem Meißener Restaurant; 16.00 Uhr, Rückfahrt; 18.30 Uhr, Abendessen in der Gastwirtschaft Graf.

 

Donnerstag, 04.04.2013

07.00 Uhr, Frühstück, anschließend Rückreise mit Unterbrechung für eine weitere Sehenswürdigkeit;

Mittag-Imbiss unterwegs; Ankunft in Bad Honnef gegen 19.00 Uhr und Ende einer erlebnisreichen Reise.

Die Teilnehmerkosten
betragen für Mitglieder bei Unterbringung in DZ und Vollpension € 425,00 pro
Person, der EZ-Zuschlag beträgt € 50,00.
der Aufschlag für Nichtmitglieder beträgt € 32,00. Dieser entfällt bei
Beantragung der Mitgliedschaft. Um verbindlich alle erforderlichen
Vereinbarungen treffen zu können, bitten wir um eine Anzahlung in Höhe € 150,00
pro Teilnehmer bis spätestens 30. Januar 2013 auf unser Konto bei der
Stadtsparkasse Bad Honnef, Kto. Nr.172924, BLZ 38051290 mit dem Zusatz
Bürgerfahrt Wittichenau. Ihre Anzahlung gilt zugleich als unsere Bestätigung
Ihrer Teilnahme