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Bürgermeister Otto Neuhoff empfängt Teilnehmer an trinationaler Jugendbegegnung

Bad Honnef.  Jugendliche aus drei Nationen im Alter von 16 bis 23 Jahren verbrachten eine Woche in Bad Honnef, um mehr über Politik und Kultur ihrer jeweiligen Heimatländer zu erfahren. Organisiert wurde das Treffen von den Partnerschaftskomitees Wittichenau und Berck sur Mer. So trafen sich Jugendliche aus Bad Honnef, aus Berck sur Mer in Frankreich, aus Wittichenau in der Oberlausitz und aus Wittichenaus Partnerstadt Lubomierz in Polen. Zukünftig steht nichts dagegen, dass sich auch die Komitees und Jugendlichen der beiden anderen Partnerstädte Bad Honnefs, und zwar Cadenabbia in Italien und Ludvika in Schweden, beteiligen. Zunächst aber wurde als Pilotprojekt mit dieser ersten Begegnungswoche begonnen. Organisatorin Cornelia Nasner, stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau e.V.  hatte ein interessantes Programm ausgearbeitet. Vorgesehen sind ein Spaziergang nach Rhöndorf mit Besichtigung und Führung durch die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, ein Besuch in Bonn mit Besichtigung des Hauses der Geschichte, eine Fahrt nach Köln, Spracheinführungen und Vorstellung der Städte, aus denen die Jugendlichen kommen. Schwimmen im Freizeitbad Grafenwerth und ein Grillfest gehören mit dazu. Nach einer Führung durch das Bad Honnefer Rathaus hieß Bürgermeister Otto Neuhoff die Jugendlichen im Ratssaal herzlich willkommen: „In einem Europa“, sagte er, „das immer wichtiger, aber auch immer unübersichtlich wird, ist es gut, die Städte kennenzulernen. Spaß zusammen zu haben und gleichzeitig die Geschichte hautnah zu erfahren, ist der Sinn dieser großartigen Initiative.“ Er dankte den Organisatoren der Partnerschaftskomitees. Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Wittichenau, erklärte, dass das Ziel dieser internationalen Woche erreicht ist, wenn die Begeisterung für den europäischen Partnerschaftsgedanken an die nächste Generation weitergegeben wurde. Die Jugendlichen werden es im Idealfall selbst in die Hand nehmen, zukünftig Treffen und Aktivitäten zu organisieren. Bürgermeister Otto Neuhoff ergänzte, dass das mit Teilnehmenden aus allen Partnerstädten Bad Honnefs und darüber hinaus auch aus den Partnerstädten der Partnerstädte, eine großartige Party geben könnte.

Christine Pfalz, Stadt Bad Honnef

Team des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau e.V. nahm am Vereinsschießen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft teil

Das Team des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau e.V. nahm mit Erika Kösterke, Christel Endler, Inge Eckenroth, Klaus Eckenroth und Peter Endler am traditionellen „Vereins-/Bürger- und Freundschaftsschießens“ im Rahmen des Schützenfestes  der St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1315 e.V. teil. Die Mannschaft kämpfte um den „Eschi“ Wanderpokal. Auch wenn in diesem Jahr noch nicht der Pokal gewonnen werden konnte, hat es viel Spaß gemacht mit anderen Vereinen um den begehrten Pokal zu kämpfen. Das Team gratulierte der neuen Schützenkönigin Theresia Elster herzlich zu ihrem Erfolg.

Trinationale Jugendbegegnung vom 13.08.14 – 20.08.14

Die trinationale Jugendbegegnung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Berck sur Mer, Wittichenau, Lubomierz /Liebenthal (PL)  (Partnerstadt von Wittichenau) und Bad Honnef findet vom 13.08. – 20.08.14 unter Leitung von Cornelia Nasner in der Jugendherberge statt.

Die Begegnung wird vom Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau e.V. ausgerichtet und vom Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Berck sur Mer unterstützt.

Erkundung des Rhöndorfer Geschichtsweges mit dem Partnerschaftskomitee Wittichenau war ein voller Erfolg

Mit einer so großen Resonanz hatte der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau Peter Endler nicht gerechnet: Rund vierzig interessierte Bürgerinnen und Bürger konnte er zu der Erkundung des „Geschichtsweges“ durch Rhöndorf begrüßen.
Der Bad Honnefer Historiker Dr. Hans Peter Mensing zeigte der Gruppe einige der Stationen und erläuterte dabei auch die Idee, die hinter dem „Geschichtsweg“, einem Projekt der Bürgerstiftung Bad Honnef, des Heimat- und Geschichtsvereins, des Kultur- und Verkehrsvereins sowie zahlreicher engagierter Bürgerinnen und Bürger – steht.
„Grabe, wo Du stehst“, sei seine Maxime, so Mensing. Dass es sich lohnt, sich gerade auch in der eigenen Heimat auf die Spuren der Vergangenheit zu begeben, merkten die Teilnehmer der Veranstaltung schnell.
Insgesamt 15 Tafeln und Stelen machen auf geschichtliche Ereignisse, Personen, besondere Gebäude und manches andere Wissenswerte aufmerksam. Dabei wird der Blick nicht nur auf die besonders prominenten Sehenswürdigkeiten Rhöndorfs, wie das Konrad-Adenauer-Haus, die Marienkapelle und den Waldfriedhof gelenkt. Informationstafeln weisen zum Beispiel auch auf die Winzerhöfe und Künstlerhäuser entlang der Löwenburgstraße und die Villen am Frankenweg hin. Viele Informationen waren auch für die Bad Honnefer Teilnehmer neu: So wusste längst nicht jeder, dass sich in dem Gebäude Drachenfelsstraße 2 früher das „Hotel Wolkenburg“ befunden hat, in dem 1947 die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gegründet wurde.
Weitere Abschnitte des Geschichtsweges sind in Planung. Hans Peter Mensing kündigte an, dass als nächster Abschnitt der Weg durch Rommersdorf fertig gestellt wird, danach folgen Selhof, die Innenstadt und Aegidienberg.
Am Ende des rund 90minütigen Spaziergangs durch Rhöndorf verteilte er die sehr informativen und liebevoll gestalteten Faltblätter zum „Geschichtsweg Rhöndorf“ – die übrigens an der Stadtinformation am Markt erhältlich sind – an die Teilnehmer.
Nachdem Peter Endler sich mit einem guten Tropfen von den Rhöndorfer Weinbergen sehr herzlich bei Hans Peter Mensing bedankt hatte, klang der interessante Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Café Profittlich aus.

Internationale Woche mit Gästen aus Frankreich und Polen

„Zukunft Europa. Junge Europäer – durch Städtepartnerschaften vernetzt.“ Unter diesem Motto führt das Partnerschaftskomitee Bad Honnef / Wittichenau in enger Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftskomitee Bad Honnef / Berck-sur-mer im August eine internationale Woche für junge Menschen in Bad Honnef durch.
„Unser Ziel ist, der jungen Generation den Wert der Städtepartnerschaften zu vermitteln und unsere innerdeutsche Partnerschaft als Brücke zwischen den Partnerstädten von Bad Honnef und Wittichenau zu nutzen“, so Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau.
So entstand die Idee, eine internationale Woche mit jungen Menschen aus Berck-sur-mer (Frankreich), Lubomierz (der polnischen Partnerstadt von Wittichenau), Wittichenau und Bad Honnef zu organisieren. Mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks ist es gelungen, ein interessantes Programm zusammenzustellen: Vom 13. bis zum 20. August werden sich insgesamt dreißig junge Menschen zwischen 18 und 23 Jahren (Teilnahme ab 16 Jahren ist möglich) aus den vier Städten in der Bad Honnefer Jugendherberge treffen. Gemeinsame Ausflüge nach Köln und Bonn sind ebenso geplant wie eine Führung durch die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Citycaching, sportliche Aktivitäten, gemeinsames Kochen und Sprachanimation, um ein Gefühl für die Muttersprachen der übrigen Teilnehmer zu entwickeln.
Der Teilnehmerbeitrag beträgt einschl. Verpflegung und Programmkosten 100,- Euro.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Aus Bad Honnef können insgesamt fünf junge Leute an der Internationalen Woche teilnehmen. Anmeldungen sind bis zum 10. Mai möglich.
Weitere Informationen und Anmeldungen: Cornelia Nasner, 02224/73234 oder cornelia.nasner@t-online.de.

20 Jahre Partnerschaftsverein Wittichenau

Der Partnerschaftsverein Wittichenau feierte im Rahmen seiner diesjährigen Weihnachtsfeier das 20jährige Jubiläum der Vereinsgründung. Von den fast 60 Teilnehmern wurde besonders herzlich der nach langer Krankheit wieder genesene Bürgermeister Udo Popella begrüßt. Peter Popella, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Wittichenau, der die Patenschaften mit Bad Honnef, Tanvald (Tschechien) und Lubomierz (Polen) betreut, bedankte sich in seinem kurzen Rückblick besonders bei dem Bad Honnefer Partnerschaftskomitee für die Unterstützung bei der Vermittlung von Ausbildungsplätzen in der Nachwendezeit in Bad Honnef. Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef-Wittichenau, überbrachte die Grüße der Bad Honnefer Bürgermeisterin Wally Feiden. In ihrem Glückwunschschreiben an den Vorsitzenden und die Mitglieder des Vereins bedankte sie sich dafür, dass „der Partnerschaftsverein in vorbildlicher Weise dazu beigetragen hat, dass zwischen unseren Städten Wittichenau und Bad Honnef eine intensive Freundschaft gewachsen ist.“ Marek Chrabaszcz bedankte sich in einem Schreiben im Namen von Bürgermeister Wieslaw Ziolkowski aus Lubomierz für die Unterstützung bei der Organisation gemeinsamer Veranstaltungen. Peter Endler betonte in seinem Grußwort das Engagement der Vereine bei der Förderung von Begegnungen junger Menschen beider Städte sowie den verschwisterten Partnerstädten. Beispielhaft nannte er die im August nächsten Jahres in der Bad Honnefer Jugendherberge geplante Jugendbegegnung von Bad Honnefer, Wittichenauer, Bercker und Lubomierzer Jugendlichen. Die Fortführung der Kontakte zwischen der Europa-Grundschule Rhöndorf und der Krabat-Grundschule in Wittichenau sowie die Verbindung zwischen der Privaten Realschule Hagerhof und der Mittelschule Wittichenau sind ein Herzensanliegen beider Vereine. Ein weiterer Höhepunkt der partnerschaftlichen Begegnungen wird im nächsten Jahr der Besuch von Wittichenauer Bürgern zum Weinfest in Rhöndorf und im Rheinland sein.

Zusammenfassend waren sich alle einig, dass die über 20jährige Partnerschaft zwischen Bad Honnef und Wittichenau nach wie vor sehr lebendig ist und die Begegnungen mit den anderen Partnerstädten von Bad Honnef und Wittichenau ein schönes Beispiel für das Wachsen der europäischen Integration bilden.

Mit dem Partnerschaftskomitee an die Ahr

Mit dem Partnerschaftskomitee Wittichenau an die Ahr. Statt einer traditionellen Adventsfeier veranstaltet das Partnerschaftskomitee Wittichenau in diesem Jahr bereits am 15. November eine Fahrt an die Ahr. Mit dem Bus geht es um 13.00 Uhr – mit einem Zwischenstopp für ein gemütliches Kaffeetrinken in Bad Neuenahr – zur Römervilla, wo eine Sonderausstellung zu besichtigen ist. Anschließend steht eine Einkehr beim Winzerverein Ahrweiler mit Weinprobe und Vesper auf dem Programm. Gegen 20.30 Uhr fährt die Gruppe mit dem Bus wieder nach Hause. Einzelheiten des Programms finden Sie auf dieser Seite unter Termine. Gäste sind herzlich willkommen. Die Fahrt kostet für Nicht-Mitglieder 42,00 € (alles inklusive).
Anmeldungen werden telefonisch (02224/940909, Eckenroth) oder durch Überweisung des Kostenbeitrages auf das Konto des Partnerschaftskomitees Wittichenau erbeten: Kto-Nr. 172.924, BLZ: 380.512.90, SSK Bad Honnef.

Stadtspaziergang mit Monika Steinbach

„Mit einem so großen Interesse haben wir nicht gerechnet“, freute sich Peter Endler. Der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau konnte zu der Stadtführung mit Monika Steinbach, zu der das Komitee  eingeladen hatte, eine überraschend große Gruppe Mitglieder und Gäste begrüßen. „Jedes Mitglied unseres Partnerschaftskomitees ist für die Bürgerinnen und Bürger in Wittichenau auch Botschafter der Stadt Bad Honnef“, erläuterte Endler den Grund für die Entscheidung, zu einer Stadtführung einzuladen. Im nächsten Jahr erwartet das Komitee eine Besuchergruppe aus Wittichenau. Man möchte fit sein, die Gäste durch unsere schöne Heimatstadt zu führen.
Monika Steinbach verstand es als Urhonneferin und erfahrene Stadtführerin, der großen Gruppe mit Wissen, Anekdoten und Histörchen unsere Stadt lebendig vorzustellen. Eingestreute Geschichten aus ihrer Jugend ließen die Nachkriegs- und Aufbaujahre noch einmal lebendig werden. Es entstand ein reger Austausch über die früheren Geschäfte in der Hauptstraße. Für viele war neu, dass sich der Verkehr der B 42 einmal durch die Hauptstraße, die heutige Fußgängerzone drängte.
Während der Vorstellung des Kursaales überraschte Erika Kösterke die Spaziergänger mit einem Blechkuchen.
Alfons Vinke, stellvertretender Vorsitzender des Partnerschaftskomitees, bedankte sich beim Ausklang im Weinhaus Steinbach mit herzlichen Worten bei Monika Steinbach für die Führung. Die große Zahl der Besucher habe gezeigt, welch hohes Interesse in der Bürgerschaft an der Geschichte und den Baudenkmälern ihrer Stadt besteht.
Das Partnerschaftskomitee Wittichenau wird im nächsten Frühjahr erneut zu einer Stadtführung mit Monika Steinbach einladen. Ziel wird dann ein anderer Ortsteil sein.

20 Jahre Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau

Mehr als zwei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung sind zahlreiche innerdeutsche Städtepartnerschaften nur noch in den Stadtarchiven existent. Wie lebendig dagegen die Partnerschaft zwischen Bad Honnef und Wittichenau nach wie vor ist – davon konnten sich die rund 70 Gäste bei der Feier des 20jährigen Bestehens des Partnerschaftskomitees überzeugen.
So konnte Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau, bei der Jubiläumsfeier im Tagungshotel Commundo neben Bürgermeisterin Wally Feiden auch eine Delegation aus Wittichenau willkommen heißen, an der Spitze Vizebürgermeister Georg Szczepanski, der in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Udo Popella die Grüße der Partnerstadt überbrachte.
Besonders herzlich begrüßte Peter Endler auch den Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Berck-sur-mer, Dr. Eckhart Krüger, sowie seinen Stellvertreter Eddi Stühm, die mit ihrem Geschenk die gute Zusammenarbeit zwischen den Komitees und eine gemeinsame Zielsetzung zum Ausdruck brachten: Mit einem Geldschein wurde der finanzielle Grundstock für ein Grillfest gelegt, das im Rahmen eines geplanten Jugendaustauschs mit Jugendlichen aus Berck-sur-mer, Wittichenau, Bad Honnef und Lubomierz, der polnischen Partnerstadt von Wittichenau, im nächsten Sommer durchgeführt werden soll.
„Wir wollen unser Jubiläum zum Anlass nehmen für einen Rückblick – aber auch für einen Blick nach vorne“, so Peter Endler in seiner Begrüßung.
Und so passte es sehr gut, dass zu Beginn der Jubiläumsfeier der Chor der Europaschule Rhöndorf unter Leitung von Uta Tamoj auftrat. Unter Federführung der Rhöndorfer Schulleiterin Melanie Schulz und der Leiterin der Krabatgrundschule Wittichenau ist zwischen den beiden Grundschulen in den letzten Jahren ein lebendiger Austausch entstanden. Ganz frisch ist dagegen noch der Kontakt zwischen dem Hagerhof und der Mittelschule unserer Partnerstadt. Zum ersten Mal war Wittichenau vor einigen Wochen Ziel einer Klassenfahrt. „Wir würden uns sehr freuen, demnächst auch eine Klasse der Wittichenauer Mittelschule in Bad Honnef begrüßen zu können“, so Peter Endler.
Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier stand ein Rückblick auf die Arbeit des Partnerschaftskomitees in den vergangenen zwanzig Jahren aus Bad Honnefer und Wittichenauer Sicht. Werner Osterbrink, der „Vater“ der Städtepartnerschaft zwischen Bad Honnef und Wittichenau erinnerte anschaulich an die Anfänge der Beziehung zwischen den beiden Städten und die ersten Jahre, in denen vor allem die Vermittlung von Lehrstellen an Wittichenauer Jugendliche in Bad Honnef im Mittelpunkt der Arbeit des Komitees stand.
Für seinen besonderen Einsatz in dieser Zeit, aber auch sein unermüdliches Engagement für die Partnerschaft bis heute erhielt Klaus Eckenroth als Gründungsmitglied des Partnerschaftskomitees die Dankmedaille der Bürgermeisterin.
Nach dem offiziellen Teil der Jubiläumsfeier wurde bei fröhlicher Musik noch lange gefeiert.

Dankmedaille für Bürgerengagement und Traditionspflege an Klaus Eckenroth

Klaus Eckenroth ist seit der Gründung des Partnerschaftskomitee Bad Honnef/Wittichenau im Jahre 1993 Schatzmeister des Komitees. Er übt diese Aufgabe mit großer Zuverlässigkeit aus. Er unterstützt die administrativen Aufgaben im Rahmen der Planung und Durchführung der Veranstaltungen und der Jahresreisen. Obwohl die Funktion in der Satzung des Vereins nicht vorgesehen ist, nimmt er die Aufgaben eines Geschäftsführers wahr.

Besondere Verdienste erwarb er sich im Zeitraum von 1995 bis 2005 bei der Anmietung und Abwicklung der Bereitstellung für Wohnungen für junge Menschen aus Wittichenau, die in Bad Honnef und Umgebung eine Ausbildung absolvierten. Sein besonderes Engagement war die Voraussetzung für eine Satzungsänderung des Vereins, die zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt führte.

Klaus Eckenroth engagiert sich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik der Stadt Bad Honnef. Seit 1975 ist er Mitglied verschiedener Ausschüsse. Er ist Mitglied des Rates seit 1999 und war Fraktionsvorsitzender für die Partei des Bürgerblocks von 1999 bis 2007. Vorsitzender des Ausschusses für Vergaben und Liegenschaften ist er seit 2008 bis heute.

Klaus Eckenroth erhält die Dankmedaille für Bürgerengagement und Traditionspflege für sein ehrenamtliches Engagement im Partnerschaftskomitee Bad Honnef-Wittichenau. Er erfüllt seine Aufgaben hier gewissenhaft, wobei er sein Tun und seine Person nicht in den Vordergrund gestellt wissen möchte. Die Beziehungen der Stadt Bad Honnef zur Partnerstadt Wittichenau sind vielfältig und die Partnerschaft ist lebendig. Der gegenseitige Austausch ist ein Gewinn für beide Seiten. Dass sich viele Freundschaften zwischen Bürgerinnen und Bürger aus Wittichenau und Bad Honnef entwickeln konnten, ist ein Ergebnis der guten Arbeit des Komitees, die Klaus Eckenroth wesentlich mitgetragen hat.

 

20 Jahre Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau

Mehr als zwei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung sind zahlreiche innerdeutsche Städtepartnerschaften nur noch in den Stadtarchiven existent. Wie lebendig dagegen die Partnerschaft zwischen Bad Honnef und Wittichenau nach wie vor ist – davon konnten sich die rund 70 Gäste bei der Feier des 20jährigen Bestehens des Partnerschaftskomitees überzeugen.

So konnte Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau, bei der Jubiläumsfeier im Tagungshotel Commundo neben Bürgermeisterin Wally Feiden auch eine Delegation aus Wittichenau willkommen heißen, an der Spitze Vizebürgermeister Georg Szczepanski, der in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Udo Popella die Grüße der Partnerstadt überbrachte.

Besonders herzlich begrüßte Peter Endler auch den Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Berck-sur-mer, Dr. Eckhart Krüger, sowie seinen Stellvertreter Eddi Stühm, die mit ihrem Geschenk die gute Zusammenarbeit zwischen den Komitees und eine gemeinsame Zielsetzung zum Ausdruck brachten: Mit einem Geldschein wurde der finanzielle Grundstock für ein Grillfest gelegt, das im Rahmen eines geplanten Jugendaustauschs mit Jugendlichen aus Berck-sur-mer, Wittichenau, Bad Honnef und Lubomierz, der polnischen Partnerstadt von Wittichenau, im nächsten Sommer durchgeführt werden soll.

„Wir wollen unser Jubiläum zum Anlass nehmen für einen Rückblick – aber auch für einen Blick nach vorne“, so Peter Endler in seiner Begrüßung.

Und so passte es sehr gut, dass zu Beginn der Jubiläumsfeier der Chor der Europaschule Rhöndorf unter Leitung von Uta Tamoj auftrat. Unter Federführung der Rhöndorfer Schulleiterin Melanie Schulz und der Leiterin der Krabatgrundschule Wittichenau ist zwischen den beiden Grundschulen in den letzten Jahren ein lebendiger Austausch entstanden. Ganz frisch ist dagegen noch der Kontakt zwischen dem Hagerhof und der Mittelschule unserer Partnerstadt. Zum ersten Mal war Wittichenau vor einigen Wochen Ziel einer Klassenfahrt. „Wir würden uns sehr freuen, demnächst auch eine Klasse der Wittichenauer Mittelschule in Bad Honnef begrüßen zu können“, so Peter Endler.

Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier stand ein Rückblick auf die Arbeit des Partnerschaftskomitees in den vergangenen zwanzig Jahren aus Bad Honnefer und Wittichenauer Sicht. Werner Osterbrink, der „Vater“ der Städtepartnerschaft zwischen Bad Honnef und Wittichenau erinnerte anschaulich an die Anfänge der Beziehung zwischen den beiden Städten und die ersten Jahre, in denen vor allem die Vermittlung von Lehrstellen an Wittichenauer Jugendliche in Bad Honnef im Mittelpunkt der Arbeit des Komitees stand.

Für seinen besonderen Einsatz in dieser Zeit, aber auch sein unermüdliches Engagement für die Partnerschaft bis heute erhielt Klaus Eckenroth als Gründungsmitglied des Partnerschaftskomitees die Dankmedaille der Bürgermeisterin.

Nach dem offiziellen Teil der Jubiläumsfeier wurde bei fröhlicher Musik noch lange gefeiert.
Cornelia Nasner

 

Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau feiert 20jähriges Bestehen

Im Jahr 1990 wurde der Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Bad Honnef und Wittichenau unterschrieben. Drei Jahre später gründeten 26 engagierte Bürgerinnen und Bürger in Bad Honnef das Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau und wählten zum Vorsitzenden den „Vater“ unserer innerdeutschen Partnerschaft Werner Osterbrink, der dieses Amt 17 Jahre innehatte.
„Wir nehmen unser 20jähriges Jubiläum gerne zum Anlass, zu feiern und dabei gleichzeitig zurück und nach vorne zu schauen“, so Peter Endler, seit 2010 Vorsitzender des Partnerschaftskomitees. „Uns ist es wichtig, an die Anfänge unserer innerdeutschen Städtepartnerschaft zu erinnern, die in den Köpfen einer kleinen Gruppe aus Bad Honnef unter Leitung unseres ehemaligen Bürgermeisters Werner Osterbrink bereits am 9. November 1989 entstanden ist.
Wir möchten aber auch an die Jahre denken, in denen vor allem ganz praktische Hilfe geleistet wurde: 12 Jahre lang stand die Vermittlung von Lehrstellen für Wittichenauer Jugendliche im Mittelpunkt der Arbeit des Partnerschaftskomitees.“ In dieser Zeit haben mehr als 100 junge Menschen aus Wittichenau und den umliegenden Dörfern in Bad Honnef gewohnt und eine Ausbildung absolviert.
Immerhin rund zwanzig von ihnen sind hier geblieben und haben teilweise inzwischen in Bad Honnef eine Familie gegründet.
Für sie ist die deutsche Einheit längst gelebte Realität. Die junge Generation kennt den Grund für das Entstehen der innerdeutschen Städtepartnerschaften nur noch aus den Geschichtsbüchern. „Trotzdem oder gerade deshalb ist es uns wichtig, unsere Partnerschaft mit Wittichenau lebendig zu erhalten und gerade auch in der jungen Generation zu verwurzeln“, so Peter Endler. In den letzten Jahren sind Verbindungen zwischen Schulen in Bad Honnef und Wittichenau entstanden, über die wir uns sehr freuen.“ So gibt es seit einiger Zeit einen intensiven Austausch zwischen der Europaschule in Rhöndorf und der Wittichenauer Krabat-Grundschule. Auch der Hagerhof hat inzwischen einen Kontakt nach Wittichenau geknüpft: Erstmals war jetzt unsere Partnerstadt in der Oberlausitz Ziel einer Klassenfahrt.
„Wir arbeiten weiter an der Intensivierung dieser Schul-Verbindungen“, kündigte Peter Endler an. „Darüber hinaus sind wir sehr bemüht, durch unsere innerdeutsche Partnerschaft eine Brücke zu schlagen zwischen den Partnerstädten Bad Honnefs in West-, Süd- und Nordeuropa sowie den Partnerstädten Wittichenaus im Osten. Europäische tri- und binationale Jugendbegegnungen sind künftige Eckpfeiler der Arbeit des Komitees. Ziel ist eine Vernetzung der Jugendarbeit der durch Partnerschaft verbundenen Städte.
Doch zunächst einmal wird das 20jährige Bestehen des Partnerschaftskomitees am 12. Juli im Tagungshotel Commundo gefeiert. Dazu werden selbstverständlich auch Gäste aus Wittichenau erwartet.

Zum Osterreiten nach Wittichenau

Die sorbische Kultur mit ihren vielfältigen Bräuchen war das Thema der diesjährigen Jahresreise des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Wittichenau in unsere Partnerstadt. Und so fand die Reise über Ostern statt, damit die Gruppe aus Bad Honnef die wohl bekannteste sorbische Tradition erleben konnte – das Osterreiten.

Schon bei der Begrüßung erläuterte der Wittichenauer Bürgermeister Udo Popella Geschichte und Hintergrund der Kreuzreiterprozession, die seit dem Ende des 15. Jahrhunderts am Ostersonntag durchgeführt wird. Fast 400 deutsche und sorbische Osterreiter machten sich in diesem Jahr auf dem Weg von Wittichenau nach Ralbitz, um die Osterbotschaft singend und betend zu verkünden und sich öffentlich zu ihrem Glauben zu bekennen. Für die Bad Honnefer Gruppe ein besonders eindrückliches Erlebnis – vor allem, weil das Osterreiten nicht touristisch „vermarktet“ wird, sondern alle Beteiligten Wert darauf legen, dass es seinen Charakter als Ausdruck christlicher Osterfreude nicht verliert.

Weitere interessante Einblicke in die sorbische Kultur vermittelte den Bad Honnefern eine Fahrt durch die sorbischen Dörfer mit einem Besuch des Friedhofes in Ralbitz. Auf Bitte von Werner Osterbrink, der die Reise geplant hatte, stellte der Bürgermeister von Nebelschütz, Thomas Zronak, den sorbischen Ort vor, dessen Bürgerinnen und Bürgern die Wahrung und Verbreitung des sorbischen Kulturgutes ein besonderes Anliegen ist. Man ist stolz auf zahlreiche Auszeichnungen wie den europäischen Dorferneuerungspreis, den Generationspreis oder Siegerplätze im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Ein Höhepunkt des dörflichen Lebens ist – neben den zahlreichen kirchlichen Bräuchen – das Internationale Gemeindefest. Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef- Wittichenau zeigte sich begeistert darüber, was zu erreichen ist, wenn Bürgerschaft, Rat und Bürgermeister an einem Strang ziehen.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch des Sorbischen Nationalmuseums in Bautzen mit der Trachtensammlung und der Ausstellung der schönsten sorbischen Ostereier.

Viel Nachdenklichkeit löste bei den Bad Honnefern die Führung durch die „Gedenkstätte Bautzen“ aus. Für viele Menschen steht der Name „Bautzen“ bis heute für Unrecht und politische Verfolgung. Grund dafür sind die ehemaligen Haftanstalten „Bautzen I und II“, in denen während des Dritten Reiches, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED-Diktatur unter unmenschlichen Bedingungen politische Gegner gefangen gehalten wurden. In „Bautzen II“ befindet sich heute eine sehr beeindruckende und informative Gedenkstätte, die an die Opfer erinnert und die politisch-historischen Zusammenhänge aufzeigt.

Zur Verarbeitung und Entspannung stand danach der Besuch des Barockschlösschens Rammenau an, das schon dem preußischen König Friedrich der Große im Siebenjährigen Krieg als Hauptquartier diente. Das Trio Carisma begeisterte die Teilnehmer mit einem Barockkonzert im Spiegelsaal des Schlosses.

Am folgenden Tag stand ein Ausflug nach Meißen auf dem Programm. Der Besuch der ältesten Porzellanmanufaktur brachte die Porzellanliebhaber in Versuchung. Anschließend konnte die Gruppe bei einem kurzen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Königsbrücker erleben, wie sich die Natur den ehemals größten sowjetischen Truppenübungsplatz in der DDR zurückerobert. Inzwischen sind hier auch Biber wieder zu Hause. Besonders beeindruckend: Ein Film über die Entwicklung der Wildnisgebiete, wie sie auch im Siebengebirge entstehen.

Ein wichtiges Ziel der Reisen nach Wittichenau sind die Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern aus den beiden Partnerstädten. So nahmen auch diesmal wieder Mitglieder des Partnerschaftsvereins Wittichenau an dem Programm teil, um Zeit mit der Gruppe aus Bad Honnef zu verbringen. Eine besondere Freude war es für Anita und Hans Welsch, als am letzten Abend ihre ehemalige Auszubildende Claudia Renger vor ihnen stand, die vor 15 Jahre bei ihnen in Bad Honnef ihre Lehre absolviert hatte und heute in Wittichenau als Konditorin arbeitet. Auch Inge Niepel vom bisherigen Blumenhaus Weber konnte ehemalige Auszubildende begrüßen.

Mit vielen neuen Eindrücken und einem herzlichen Dank an den Reiseleiter Rolf Kolfenbach kehrte die Bad Honnefer Gruppe nach fünf erlebnisreichen Tagen aus Wittichenau zurück.

Und eine nächste Begegnung steht bereits vor der Tür: An der Feier des 20jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Wittichenau und der tschechischen Stadt Tanvald wird auch eine Delegation aus Bad Honnef teilnehmen.

Die Kultur der Sorben

Für viele Bad Honnefer ist die Kultur der Sorben noch weitgehend unbekannt – obwohl sie das Leben in unserer Partnerstadt Wittichenau ganz wesentlich prägt.

Aus diesem Grund hatte das Partnerschaftskomitee Bad Honnef / Wittichenau zu seiner jüngsten Mitgliederversammlung die Vorsitzende des Vereins der katholischen Sorben in Wittichenau eingeladen: „Ich freue mich sehr, Sonja Rehor in Bad Honnef begrüßen zu können, die nicht nur selbst Sorbin ist, sondern zudem auch Sorabistik, die Wissenschaft der sorbischen Sprache und Literatur  studiert hat“, so der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Peter Endler.

Sehr herzlich hieß er auch den Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Wittichenau, Peter Popella, der die Grüße des Bürgermeisters überbrachte, sowie die Leiterin des Wittichenauer Bürgermeisterbüros, Beate Hufnagel willkommen.

Von den rund 6.000 Einwohnern, die heute in Wittichenau leben, sind etwa 35 Prozent Sorben. Insgesamt wird die Zahl der Sorben, die in der katholisch geprägten Oberlausitz (Sachsen) sowie der vorwiegend evangelischen Niederlausitz (Brandenburg) leben, auf 60.000 geschätzt.

Insbesondere in der Oberlausitz, zu der Wittichenau gehört, ist die sorbische Sprache weit verbreitet. Orte und Straßen sind zweisprachig ausgeschildert. In Sachsen und Brandenburg besteht seit den 90er Jahren ein Rechtsanspruch auf Schulunterricht in sorbischer Sprache. An sechs Grund- und vier Mittelschulen wird Sorbisch als Muttersprache unterrichtet. Auch Sonja Rehor ist zweisprachig aufgewachsen und empfindet dies, wie sie sagt, als ein Geschenk, das sie gerne und voller Überzeugung an ihre Kinder weitergibt.

Wie eng die sorbische Kultur in der Region rund um Wittichenau mit dem katholischen Glauben verbunden ist, wurde deutlich, als Rehor die sorbischen Bräuche anlässlich der kirchlichen Feiertage erläuterte. Wohl am bekanntesten ist das jährliche Osterreiten, das eine Gruppe aus Bad Honnef im Rahmen der Jahresreise des Partnerschaftskomitees in diesem Jahr in Wittichenau erleben wird. Ebenso sind die sorbischen Tauf-, Kommunions- und Hochzeitsbräuche, zu denen auch besondere Trachten gehören, fester Bestandteil des Lebens in der Oberlausitz. Besonders erfreulich sei, so Sonja Rehor, dass diese Traditionen von Generation zu Generation weitergetragen und auch von vielen jungen Menschen selbstverständlich übernommen worden seien – und zwar ausdrücklich nicht als touristisch zu vermarktende Folkloreveranstaltung, sondern als Ausdruck lebendigen Glaubens.

Peter Endler dankte Sonja Rehor sehr herzlich für ihren interessanten und eindrucksvollen Vortrag, der den zahlreich erschienenen Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürgern die sorbische Kultur näher gebracht habe.

Neben der sorbischen Kultur standen der Bericht des Vorsitzenden über die Aktivitäten des Partnerschaftskomitees seit der letzten Mitgliederversammlung sowie ein Ausblick auf die weitere Planung im Mittelpunkt des Abends.

„Wir freuen uns sehr“, so Peter Endler, dass es gelungen ist, die Beziehungen zwischen den beiden Partnerstädten weiter auszubauen. Als Beispiele nannte er den intensiven Austausch zwischen der Europaschule Rhöndorf und der Krabat-Grundschule in Wittichenau sowie den neuen Kontakt zwischen der Realschule Hagerhof und der Mittelschule Wittichenau. Als Zukunftsprojekt, an dem derzeit intensiv gearbeitet wird, ist eine Jugendbegegnung zwischen jungen Menschen aus Wittichenau, Bad Honnef, Berck-sur-mer sowie aus Lubomierz, der Wittichenauer Partnerstadt in Polen geplant.

„Innerdeutsche Städtepartnerschaften können eine interessante Brückenfunktion zwischen Ost und West übernehmen und Partnerstädte in ganz Europa miteinander vernetzen. So sind zwischen den Bad Honnefer und den Wittichenauer Partnerstädten in den letzten Jahren bereits gute Kontakte entstanden, die wir weiter fördern wollen. Die geplante Jugendbegegnung soll dazu beitragen, und wir hoffen sehr, dass wir sie mit Hilfe des Deutsch-Französischen Jugendwerkes realisieren können“, so Peter Endler.

Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr wird das 20jährige Jubiläum des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau sein, das am 12. Juli gefeiert wird. Alle Wittichenau-Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Vortrag über das Leben der katholischen Sorben in Wittichenau

Zu einer ganz besonderen Mitgliederversammlung, die am 22. März um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Altes Rathaus“ in Bad Honnef (Markt 7) stattfindet, lädt das Partnerschaftskomitee Bad Honnef/Wittichenau alle Interessierten sehr herzlich ein: Nach der Vorstellung des Jahresprogramms mit interessanten Projekten, die das Partnerschaftskomitee für 2013 plant, wird Sonja Rehor, Vorsitzende des Vereins der katholischen Sorben in Wittichenau über das Leben der Sorben in der Lausitz berichten.

Von den rund 6.000 Einwohnern, die heute in Wittichenau leben, sind etwa 35 Prozent Sorben. Sie sind eine von vier in Deutschland anerkannten nationalen Minderheiten. Zweisprachige Ortsschilder sind in der Lausitz selbstverständlich. Insbesondere auf den Dörfern wird die sorbische Sprache gesprochen und gelebt und zunehmend tragen junge Frauen an Festtagen wieder ganz selbstverständlich die sorbische Tracht. Viele Bräuche haben sich erhalten und werden in unserer Partnerstadt gepflegt. Dazu gehören das jährliche Osterreiten, die Feier der Vogelhochzeit und das traditionelle Bemalen von Ostereiern.

Der Verein „Bratrowstwo – Verein katholischer Sorben in der Wittichenauer Pfarrgemeinde“ wurde im Januar 1898 gegründet, 1938 von den Nationalsozialisten verboten und im Januar 1994 neu gegründet. In der Geschichte des Vereins spiegelt sich ein Teil der wechselvollen Geschichte des sorbischen Volkes wider.

„Ich freue mich, dass wir Sonja Rehor als Vorsitzende des Vereins für einen Vortrag über das Leben der Sorben in Wittichenau gewinnen konnten“, so Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitee Bad Honnef/Wittichenau. „Alle, die sich für unsere Partnerstadt Wittichenau und die sorbische Kultur interessieren, sind zu der Veranstaltung sehr herzlich eingeladen.“

„Wittichenauer Vogelhochzeit“ begeistert Rhöndorfer Viertklässler

Nach täglichem Fragen der Kinder und Schauen in den Klassenbriefkasten war es letzten Montag endlich wieder soweit: Post aus Wittichenau erreichte die Grundschule Rhöndorf in Bad Honnef! Begeistert lasen die Viertklässler ihre an sie persönlich adressierten Briefe und schauten sich mit großem Interesse die mitgeschickten Bilder der gefeierten Vogelhochzeit in Wittichenau (ein alter sorbischer Brauch) an. Neben der Einführung sorbischer Wörter wie zum Beispiel „wowka“ (Oma) oder „brat“ (Bruder) beschrieben die Wittichenauer Kinder ihre am 25. Januar in der Schule gefeierte Vogelhochzeit, auf sorbisch „ptače kwas“ genannt. Den Matheunterricht interessierte an diesem Morgen niemanden mehr, Sorbisch und die Vogelhochzeit standen bei den Viertklässlern nun auf der Tagesordnung.

„Warum feiert man eigentlich die Vogelhochzeit in Wittichenau?“ war z.B. eine Frage, die gemeinsam mit den mitgeschickten Informationen und den Bildern der Wittichenauer Kinder beantwortet werden konnte. Die Kinder schrieben in ihren Briefen, dass es in Wittichenau Brauch sei, am Vorabend der Vogelhochzeit leere Teller ans Fenster zu stellen, welche mit Süßigkeiten und Gebäck in Vogel- und Nestform am nächsten Morgen zurückkamen. Mit diesen Gaben vom Hochzeitsmahl der Elster und des Raben, die ihre Vermählung feiern, belohnen die Vögel ihre kleinen Freunde für ihre Fütterung in der kalten Jahreszeit. Prachtvoll als Federvieh verkleidet vergnügen sich die Kinder an diesem besonderen Tag in den Kindergärten und Schulen. Eine besondere Augenweide bietet sich in den sorbischen Gemeinden, wo die Jüngsten oft auch in der traditionellen Hochzeitstracht durchs Dorf ziehen, so auch die Wittichenauer Brieffreunde der Grundschule Rhöndorf.

„Schöner kann ein Kennenlernen neuer Bräuche und Traditionen kaum sein“, so Schulleiterin Melanie Schulz. Die Rhöndorfer Viertklässler können es nun kaum erwarten, ihre Briefe zu beantworten. Das Thema dürfte jedem klar sein: Karneval in Rhöndorf! Rhöndorf Alaaf!

Autorin: Melanie Schulz, Schulleiterin GGS Rhöndorf

Reise zum Osterreiten nach Wittichenau

Das traditionelle Osterreiten in unserer Partnerstadt Wittichenau ist ein wirklich einzigartiges Erlebnis – und steht im Mittelpunkt der Jahresreise 2013, die das Partnerschaftskomitee Bad Honnef-Wittichenau erneut in Kooperation mit dem Bürgerverein Selhof durchführt.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist ein Besuch des Barock-Schlösschens Rammenau mit einem Konzert exklusiv für die Bad Honnefer Gruppe. Daneben stehen u.a. ein Besuch der Krabat-Mühle in Schwarzkolm, eine Fahrt nach Bautzen und ein Besuch in Meißen auf dem Programm.

Die Reise beginnt am 30. März und endet am 4. April. Anmeldungen sind noch bis zum 17. Februar möglich.

Weitere Informationen:

www.wittichenau-bad-honnef.de oder Tel. 02224-940909

Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau startet in das neue Jahr

Foto OsterreitenMit einem Rückblick auf die Reise nach Wittichenau zum Tag der Deutschen Einheit und einem Ausblick auf die geplante Osterreise startet das Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau in das neue Jahr. Alle Wittichenau-Interessierten sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen, die am 17. Januar um 19.00 Uhr im Katholisch-Sozialen Institut (Selhofer Str. 11) stattfindet. Gisela Thielmann wird ihre Fotoschau über die jüngste Reise im Oktober präsentieren, anschließend wird Werner Osterbrink eine Einführung in die geplante Jahresreise 2013 geben, die wieder gemeinsam mit dem Bürgerverein Selhof durchgeführt wird und vom 30. März bis zum 4. April stattfinden soll. Höhepunkt der Reise wird das traditionelle Osterreiten sein: Es ist ein überwältigendes Erlebnis, wenn sich rund 400 Reiter von Wittichenau nach Ralbitz und rund 300 Reiter von Ralbitz nach Wittichenau auf den Weg machen, um die Osterbotschaft zu verkünden.

Darüber hinaus sind unter anderem ein Besuch der Krabat-Mühle in Schwarzkolm, eine Besichtigung des sorbischen Museums in Bautzen sowie des ehemaligen DDR-Zuchthauses „Gelbes Elend“, ein Konzert in dem Barockschloss Rammenau und zum Abschluss ein Besuch in Meißen geplant.

 

Herbstfahrt des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau

Partnerschaftskommitee Wittichenau / Bad Honnef
Gruppenbild Jahresreise 2012

Höhepunkt der diesjährigen Herbstfahrt des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau war zweifellos die Teilnahme an dem Festakt im sächsischen Landtag am 3. Oktober auf Einladung des Wittichenauer Landtagsabgeordneten Peter Schowtka.

Den Tag der Deutschen Einheit in Dresden gemeinsam mit Wittichenauer Freunden zu erleben, das war schon etwas Besonderes“, so das einhellige Fazit der Bad Honnefer Gruppe. Besonders beeindruckend empfanden alle die Festrede von Uwe Tellkamp, Autor des Buches „Der Turm“, der unter dem Motto „Dank an Sachsen – Nachdenken über Heimat“ eine Brücke schlug von den Höhen und Tiefen der sächsischen Geschichte bis in unsere Zeit: Aus der Verwurzelung in der Heimat komme die Kraft für Veränderungen. „Wer hätte gedacht, dass es möglich sein würde, das vor Waffen starrende einschüchternde staatssicherheitsdurchsetzte System der DDR zu bezwingen – nur mit der Courage Einzelner, die widerständig waren und es wagten, für ihre Überzeugungen auf die Straße zu gehen“, so Uwe Tellkamp. Das könne Mut machen in einer Zeit, in der die Euphorie längst verklungen sei.

Bei einem Rundgang durch Dresden im Anschluss an den Festakt und nach einer Besichtigung des Neuen Grünen Gewölbes erlebte die Bad Honnef/Wittichenauer Gruppe ein beeindruckendes Volksfest zum Tag der Deutschen Einheit: Keine Spur von besinnlich-getragener Festtagsstimmung, sondern ausgelassenes Feiern zwischen Imbissbuden und bei Partymusik auf übervollen Straßen. Ganz Sachsen schien diesen Tag in der Hauptstadt begehen zu wollen.

Als Abschluss des Tages hatte der Partnerschaftsverein Wittichenau zu einem geselligen Abend eingeladen, an dem neben den 42 Bad Honnefern etwa genauso viele Wittichenauer teilnahmen, die gemeinsam wieder einmal unter Beweis stellten, dass man in beiden Städten zu feiern versteht.

Aber auch manches gute Gespräch kam an dem Abend zustande, so unter anderem mit den beiden Wittichenauer Schulleiterinnen. Peter Endler, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Bad Honnef / Wittichenau: „Neben dem touristischen Programm, das bei der Reise nach Wittichenau nicht zu kurz gekommen ist, war es mir ein besonderes Anliegen, neue Ansatzpunkte zu finden, um unsere innerdeutsche Städtepartnerschaft auch in Zukunft lebendig zu erhalten. Dabei könnten Schulpartnerschaften ein Schlüssel sein, um junge Menschen wieder stärker in die Städtepartnerschaftsaktivitäten zu integrieren.“ Nach ersten Kontakten zwischen der Rhöndorfer Grundschule und der Krabat-Grundschule in Wittichenau gibt es auch vom Hagerhof Interesse an einem Schüleraustausch mit der Mittelschule in Wittichenau, deren Schulleiterin sich an einem solchen Kontakt sehr interessiert zeigte. „Wir werden nun einen „direkten Draht“ zwischen den beiden Schulen vermitteln und hoffen sehr, dass es im nächsten Jahr zu einem ersten Schüleraustausch kommen wird“, so Peter Endler.

Dass Wittichenau und die Oberlausitz auch für eine Klassenfahrt in vielerlei Hinsicht interessante Ziele bieten, davon konnte sich die Bad Honnefer Gruppe während des viertägigen Aufenthalts überzeugen: So entsteht zum Beispiel derzeit nur wenige Kilometer von Wittichenau entfernt aus nicht mehr genutzten Braunkohlegruben die Lausitzer Seenlandschaft, die nach ihrer Fertigstellung die größte zusammenhängende künstliche Seenlandschaft Europas sein wird. Petra Kockert, ehemalige Landrätin und bis vor wenigen Tagen Geschäftsführerin der Projektgruppe Lausitzer Seenland erläuterte der Bad Honnefer Gruppe anschaulich, welche Hoffnungen die Region in touristischer Hinsicht mit der Seenlandschaft verbindet.

Peter Endler sagte auch hier Unterstützung zu: „Auf unserer neuen Homepage informieren wir nicht nur über unsere Städtepartnerschaft, sondern bieten darüber hinaus vielfältige Informationen über Wittichenau und die Oberlausitz, mit denen wir zeigen wollen, dass sich eine Reise in die Region wirklich lohnt.“

Mit vielen neuen Eindrücken und einem herzlichen Dank an den Reiseleiter Rolf Kolfenbach und in Wittichenau durch Peter Popella kehrte die Bad Honnefer Gruppe nach vier erlebnisreisen Tagen aus Wittichenau zurück. Die nächste Reise nach Wittichenau ist bereits in Planung – voraussichtlich über Ostern 2013.

Bürgerreise in die Oberlausitz 30.03. – 04.04.2013

 

Samstag, 30.03. 2013

07.30 Uhr , Abreise ab Bad Honnef, Parkplatz Stadion Menzenberger Str., Autobahn Limburg, Gießen, Bad Hersfeld – Stadtbesichtigung und Mittag-Imbis – 12.00 Uhr, Weiterfahrt, 17.00 Uhr, Ankunft in Wittichenau, Pension und Gaststätte „Zur Grafschaft“ der Familie Graf, Neudorf-Klösterlich 7, 02997 Wittichenau; Hotel check in; 19.00 Uhr, Abendessen in der Gaststätte „Zur Grafschaft“, Begrüßung durch Bürgermeister Udo Popella und den Vorsitzenden des Wittichenauer Partnerschaftsvereins, Peter Popella.

 

Sonntag, 31.03.2013

07.30 Uhr , Frühstück, anschließend Teilnahme am österlichen Festhochamt ; anschließend  Verabschiedung der annähernd 400 Osterreiter in Wittichenau  auf dem Weg nach Ralbitz; 13.00 Uhr , Mittagessen im „Goldenen Lamm“, anschließend zur freien Verfügung in Wittichenau; 16.00 Uhr, die Osterreiter kehren heim; 18.30 Uhr, Abendessen in der Gastwirtschaft Graf.

 

Montag, 01.04.2013

08.00 Uhr, Frühstück, anschließend Fahrt durch die sorbischen Dörfer, Begegnung mit den Protagonisten der „Krabat-Bewegung“ u.a. dem Bürgermeister von Nebelschütz, Thomas Zschornak; Mittag-Imbiss in der Klostergaststätte des Klosters Marienstern; danach Weiterfahrt zur „Krabatmühle“ in Schwarzkolm mit weiteren Informationen zur Krabat-Saga; 16.30 Uhr, Rückfahrt ins Hotel,  19.00 Uhr, Abendessen.

 

Dienstag, 02.04.2013

08.00 Uhr, Frühstück, anschließend ganztägige Exkursion nach Bautzen ; Besuch im Sorbischen Museum sowie Führung und Erläuterung im ehemaligen DDR-Zuchthaus „Gelbes Elend“; Weiterfahrt  zum Barock-Schloss Rammenau; 15.00 Uhr, Führung durch das Schloss , 16.00 Uhr, ein Barock-Konzert vom Feinsten nur für uns, 18.00 Uhr, Abendessen im Schloss-Restaurant, gegen 20.00 Uhr Rückfahrt nach Wittichenau.

 

Mittwoch, 03.04.2013

08.00 Uhr , Frühstück, anschließend ganztägige Exkursion nach Meißen mit Besichtigung von Schloss und Burg auf dem Berg sowie Besuch in der Meißener Porzellanmanufaktur; Mittagsimbiss in einem Meißener Restaurant; 16.00 Uhr, Rückfahrt; 18.30 Uhr, Abendessen in der Gastwirtschaft Graf.

 

Donnerstag, 04.04.2013

07.00 Uhr, Frühstück, anschließend Rückreise mit Unterbrechung für eine weitere Sehenswürdigkeit;

Mittag-Imbiss unterwegs; Ankunft in Bad Honnef gegen 19.00 Uhr und Ende einer erlebnisreichen Reise.

Die Teilnehmerkosten
betragen für Mitglieder bei Unterbringung in DZ und Vollpension € 425,00 pro
Person, der EZ-Zuschlag beträgt € 50,00.
der Aufschlag für Nichtmitglieder beträgt € 32,00. Dieser entfällt bei
Beantragung der Mitgliedschaft. Um verbindlich alle erforderlichen
Vereinbarungen treffen zu können, bitten wir um eine Anzahlung in Höhe € 150,00
pro Teilnehmer bis spätestens 30. Januar 2013 auf unser Konto bei der
Stadtsparkasse Bad Honnef, Kto. Nr.172924, BLZ 38051290 mit dem Zusatz
Bürgerfahrt Wittichenau. Ihre Anzahlung gilt zugleich als unsere Bestätigung
Ihrer Teilnahme